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Deutsch-Emiratischer Dialog
Jörg Herrera mit Saed Al Awadi
Deutsch-emiratisches Networking
Dubai möchte den Mittelstand fördern

AHK Business- & Networking Luncheon

Die Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK) lud Vertreter deutscher Firmen und Institutionen in den Emiraten am 1. Februar 2010 zum Business- and Networking Luncheon im Shangri-La Hotel in Dubai ein. Schwerpunkt der Vorträge während der Veranstaltung war die in ihrer heutigen Form seit 2008 bestehende Institution Dubai Economic Development (DED) mit ihren unterschiedlichen Geschäftsstellen und deren Aufgabenbereichen.
Wie Dr. Peter Goepfrich, Geschäftsführer der AHK gleich zu Beginn der Veranstaltung betonte, stellt Dubai auch in Zeiten der Rezession ein Wirtschaftszentrum von weltweiter Bedeutung dar. Um jedoch Krisen wie die derzeitige schnell und anhaltend überkommen zu können, bedarf es der Kooperation und des fortlaufenden Dialogs zwischen Regierungsinstitutionen und Wirtschaftssektor. Nach einer kurzen Vorstellung der allgemeinen Aufgaben des DED durch dessen Generaldirektor Sami Al Qamzi präsentierten die Vorstände der jeweiligen Ämter unter dem Dach des DED ihre Zuständigkeitsbereiche. Hauptziel aller Geschäftsbereiche ist es, die Mission des DED zu unterstützen, indem sie die Eröffnung neuer und die Arbeit bestehender Unternehmen erleichtern und voranbringen.
Mohamed Shael, Geschäftsführer des Bereichs Business Registration and Licensing hob die Bedeutung des Internets für die Neubeantragungen und Verlängerungen von Unternehmenslizenzen hervor. Die Bereitstellung wichtiger Dienstleistungen online sei eine Maβnahme, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unternehmer attraktiver erscheinen lässt. Bislang sind rund 45 Prozent der Leistungen der „Business Registration and Licensing" Behörde online verfügbar, angestrebt wird jedoch, Geschäftsgründungen in naher Zukunft vollständig vor dem Computer ausführen zu können.
Abdul Baset Al Janahi, Geschäftsführer des Mohamed Bin Rashid Establishment for Young Business Leaders (MBRE), sprach über die enorme wirtschaftliche Bedeutung, die auch in den VAE und insbesondere in Dubai den kleinen und mittelständischen Unternehmen (SMEs) zukommt, die beispielsweise 61 Prozent der Arbeitskräfte in Dubai beschäftigen. Speziell in Zeiten der Krise sei die Regierung verpflichtet, die optimalen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit neue SMEs gegründet werden und bestehende profitabel wachsen können.  MBREs Vision sei es demnach, Dubai zu einem globalen Zentrum für innovative SMEs zu machen, indem Innovationen begünstigende Faktoren wie die Registrierung und der Schutz intellektuellen Eigentums identifiziert und optimiert werden.
Nader Sabry vom Foreign Investment Office (FIO) gab einen Einblick in Ansätze zur Schaffung, Zunahme und Aufrechterhaltung von ausländischen Direktinvestitionen, die Dubai als erstes Zielland unter den GCC Ländern eine führende Rolle in der Region und international verschaffen. Dabei spiele in Zeiten der rückläufigen Investitionsbereitschaft vor allem die Aufrechterhaltung eine wichtige Rolle, sagte er.
Zuletzt sprach Saed Al Awadi, Geschäftsführer des Bereichs Export Development Corporation  (EDC) über Exportförderung als weitere Aufgabe des DED. Ziel sei dabei nicht nur, den Wert der Exporte und die Zahl der Exporteure zu vergössern, sondern auch, die Anzahl der Exporteure zu steigern, um neue Exportländer zu erschlieβen und deren Gesamtleistung zu verbessern.



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Neue Perspektiven in Dubai Die weltweite Finanzkrise traf auch das Emirat Dubai hart, Kredite und gigantische Baupläne der Scheichs zerplatzten wie Seifenblasen. Vom Boom blieben Baustellen, auf denen kaum noch etwas läuft. Der Trend geht nun zu mehr Qualität und Nachhaltigkeit. Dabei ist deutsches Know-how gefragt. Ein Fernsehteam vom MDR begleitete Anne-Susann Becker, Geschäftsführerin von DiscoverME, bei ihrer Arbeit in den Emiraten.


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