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Araber erhöhen Anteile bei Mercedes
Mercedes GP will in der Saison 2010 durchstarten.
Ross Brawn und Weltmeister Jenson Button beim Grand Prix in Abu Dhabi.
Aaber Investments aus Abu Dhabi beteiligen sich intensiv beim deutschen Autobauer Daimler.

Abu Dhabi steigt ins Formel 1-Geschäft ein

Die Nachrichten um Autobauer Daimler haben sich in den letzten Tagen überschlagen. Der Großaktionär Aaber Investments aus Abu Dhabi will weitere Aktien des schwäbischen Autobauers kaufen und somit seine Beteiligung von 9,1 auf 15 Prozent erhöhen. Nach dieser Meldung stieg die Aktie um knapp fünf Prozent auf 35,83 Euro und notierte damit knapp unter ihrem Jahreshöchststand.
Der Staatsfonds, in dem Abu Dhabi seine Ölmilliarden anlegt, war im Frühjahr über eine Kapitalerhöhung bei Daimler eingestiegen. Als die Aktie wegen der Finanzkrise tief in den Keller gedrückt wurde, nutzten die Scheichs die Gunst der Stunde, um zum größten Anteilseigner des Luxuswagenherstellers aufzusteigen. Die Araber versprechen sich von der Daimler-Beteiligung einen Zugang zu modernen Technologien, um für die Zeit nach dem Versiegen der Öl- und Gasquellen gerüstet zu sein. Aaber-Chef Khadem al-Kubaissi sagt: „Ich mag an Daimler, dass sie jedes Quartal mit neuen Ideen herauskommen und wir so jedes Quartal neue Geschäfte mit ihnen abschließen können."
Eines dieser lukrativen Geschäfte ist zum Beispiel die Übernahme des Formel-1 Teams „Brawn GP". Der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche und Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug bestätigten, dass Mercedes 75,1 Prozent Anteile am Weltmeisterteam Brawn GP übernehmen und in der Saison 2010 unter dem Namen „Mercedes GP" in der Formel 1 antreten werden. Bei Siegen wird dann auch die deutsche und nicht mehr die englische Nationalhymne erklingen, da  als deutsches Team mit deutscher Lizenz gestartet wird. Die Schwaben überweisen 75 Millionen  und erhalten im Gegenzug 45,1 Prozent der Anteile, weitere 30 Prozent übernimmt der Daimler Anteilseigner „Aaber Investment" aus Abu Dhabi für 50 Millionen Euro. Die restlichen 24,9 Prozent bleiben in den Händen von Brawn GP. Aus der engen Partnerschaft mit McLaren steigt Mercedes schrittweise aus. Zetsche sagt: „Wir sind sportliche Rivalen, werden uns aber weiter über Siege von McLaren freuen. Es ist schwieriger geworden Teilhaber zu sein, weil unsere Interesse nicht mehr hundert Prozent übereinstimmen."  Fest steht wohl schon, dass der Deutsche Nico Rosberg für Mercedes GP starten wird. Ob der diesjährige Weltmeister Jenson Button, der für Brawn GP fuhr, im kommenden Jahr für die Stuttgarter startet ist noch unklar. Es heißt der Weltmeister pokert ums Geld und wurde sogar zuletzt beim neuen Mercedes-Gegner McLaren gesichtet.



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Neue Perspektiven in Dubai Die weltweite Finanzkrise traf auch das Emirat Dubai hart, Kredite und gigantische Baupläne der Scheichs zerplatzten wie Seifenblasen. Vom Boom blieben Baustellen, auf denen kaum noch etwas läuft. Der Trend geht nun zu mehr Qualität und Nachhaltigkeit. Dabei ist deutsches Know-how gefragt. Ein Fernsehteam vom MDR begleitete Anne-Susann Becker, Geschäftsführerin von DiscoverME, bei ihrer Arbeit in den Emiraten.


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