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Ali Alsaloom und seine kulturelle Botschaft
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind ein junges Land mit bemerkenswerter Erfolgsgeschichte. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten wurde der Aufstieg zu einer Wirtschafts- und Handelsmacht weit über die Grenzen der sieben Emirate hinaus gemeistert. Neben der weitsichtigen Führung der einheimischen Herrscherfamilien und den natürlichen Ressourcen tragen auch die unzähligen Gastarbeiter, Spezialisten und Touristen zum Wohlstand das Landes bei. Auffallend ist dabei, dass die kulturellen und geschäftlichen Gepflogenheiten in den VAE meist von Ausländern erklärt werden. Und wer begleitet die Touristen durch die Metropolen der Emirate? Richtig: ausländische Reiseführer. Darin sah Ali Alsaloom eine Marktlücke, hatte eine Geschäftsidee und gründete „Embrace Arabia", die erste Firma in den VAE, die interkulturelles Training, Workshops und touristische Führungen mit emiratischen Beratern und Vortragenden anbietet.
Ali ist ein selbsternannter Botschafter der Kulturen. Der eloquente Emirater aus Abu Dhabi, der schon seit früher Kindheit mit seinem Vater durch die Welt reiste, entwickelte schnell ein großes Interesse für andere Kulturen und Sprachen. „Mit Embrace Arabia wollen wir Menschen einander näher bringen und Gästen in unserem Land auf authentische Art und Weise unsere eigene Kultur erklären. " Und trotz seiner jungen Jahre kann Ali bereits auf großartige Leistungen zurückblicken: Nach dem Studium von Hospitality Management & Tourism an der University of Central Florida/USA, machte er seinen MBA auf dem Gebiet des Brand Management an der Wilfred Laurier University in Waterloo/Kanada. Zurück in Abu Dhabi, arbeitete der leidenschaftliche Redner unter anderem für die Veranstaltungsabteilung der Tourismusbehörde und führte VIPs und Ehrengäste mit Charme und Humor durch die emiratische Hauptstadt. „Was uns bis heute von anderen Stadtführern unterscheidet, ist der Ansatz. Wir bieten keine Führungen an, sondern kulturelle Reisen. Durch Besuche von Moscheen und privaten Farmhäusern der Einheimischen ermöglichen wir Besuchern einen Blick hinter die Kulissen", betont Ali. Seine Expertise im Bereich Brand Management setzt der Jungunternehmer heute erfolgreich für Marketingkampagnen und bei der Gestaltung von Internetseiten für Unternehmen ein. Neben Embrace Arabia gründete Ali auch die Firma Maestro Commercial Enterprises und erlangte lokale Berühmtheit durch seine kulturellen Kolumnen und das online-Informationsportal www.ask-ali.com . Die Idee ist so simpel wie genial: Menschen aus aller Welt stellen Fragen zur Geschäftsetiquette und zu kulturellen Besonderheiten des Landes und Ali antwortet. „Tradition, Veränderung, wirtschaftlicher Optimismus und Vielfalt haben den Charakter der VAE geprägt. Jeder, der in diesem Land lebt und arbeitet, sollte das Potenzial dieser Lebenserfahrung nutzen, um seine Gesellschaft und Kultur und die der Nachbarländer zu verstehen und schätzen zu lernen."
In einem Land mit einem Ausländeranteil von zirka 80 Prozent ist es jedoch manchmal gar nicht so einfach, einen Einheimischen zu finden. Außerdem führen Berühungsängste und Unsicherheit im Umgang mit der fremden Kultur zu Vorurteilen und stereotypen Ansichten - auf beiden Seiten. Der Emirater identifiziert sich nicht nur über sein Auto mit passendem Nummernschild und die Deutschen sind mehr als Arbeitsmaschinen. „Wenn ich nach Deutschland fahre und mir jemand die Hintergründe für verschiedene Verhaltensweisen erklärt, weil sie vielleicht aus bestimmten geschichtlichen Ereignissen resultieren, bekomme ich ein viel besseres Bild von den Menschen. Ich verstehe auf einmal, warum die Deutschen so sind, wie sie sind. Dieses Wissen bekommt man nicht aus Büchern", betont Ali. Und einen Tipp, wie man vielleicht die emiratische Nachbarsfamilie kennenlernen könnte, hat er auch noch: "Eine gute Idee wäre es, etwas selbst Gekochtes zu überreichen. Nicht irgendetwas aus dem Supermarkt, das wirkt sehr oberflächlich, sondern eine von Hand gemachte Mahlzeit. Das kommt in unserem Kulturkreis sehr gut an." Liebe und Freundschaft gehen schließlich durch den Magen. Dann schaut Ali auf die Uhr und sagt: „Es ist 12.15 Uhr. Mein Vortrag beginnt jetzt." Alle lachen, denn das klingt eher nach einem deutschen Ausspruch. Aber Ali hat einen engen Zeitplan und achtet darauf, die Gebetszeiten einzuhalten. Ein beeindruckender Mensch zwischen Moderne und Tradition.
Mehr Informationen: www.embracearabia.com & www.ask-ali.com
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Kreativität wurde Birgit Potulski in die Wiege gelegt: Ein Gefühl für Farben und den richtigen Pinselstrich. Schon als kleines Mädchen hat sie hingebungsvoll gemalt und sogar Preise für ihre Gemälde bekommen.
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Abu Dhabi Classics
Internationale Künstler der klassischen Musikszene treffen sich zum zweiten Mal in den VAE zu den Abu Dhabi Classics. Von Oktober dieses Jahres bis Mai 2009 finden insgesamt 22 Konzerte in Abu Dhabi und Al Ain statt. Neben hochkarätigen Orchestern, wie den Wiener Philharmonikern oder dem Philharmonie Orchester aus London, werden weitere bekannte Musikgrößen wie Bobby McFerrin auftreten.
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In den letzten Jahren konnten sich die Bewohner vieler internationaler Großstädte an bunten Tierplastiken erfreuen, die quer durch die Metropolen verteilt wurden. Bären, Löwen und Kühe gesellten sich in das häufig triste Straßenbild New York, Berlins oder Torontos und brachten auch an Regentagen etwas Farbe in den grauen Alltag. Die Idee der bunten Gesellen stammt aus Zürich und kehrt nun in Form von Kamelen an den Ursprung zurück.
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Von Paris nach Abu Dhabi
Zum zweiten Mal seit Gründung von „artparis" im Jahre 1999 in Frankreich kommt die Kunstausstellung nach Abu Dhabi. Vom 17. bis 21. November 2008 können mehr als 3300 Ausstellungsstücke aus verschiedenen Bereichen der Kunst im Emirates Palace bewundert werden.
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Gründung des Deutschen Klubs am Petroleum Institute in Abu Dhabi
Es war ein aufregender Tag für alle Beteiligten: Am 18.11.2008 wurde im Rahmen eines Festaktes der Deutsche Klub am Petroleum Institute in Abu Dhabi gegründet.
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Gerhard Schröder besucht Deutsche Schule Abu Dhabi
Im Jahr 2006 wurde die Emiratisch-Deutsche Freundschaftsgesellschaft (EDFG) von Seiner Hoheit Scheich Hamdan Bin Zayed Al Nahyan, Vize-Premierminister der VAE, und Dr. Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D., ins Leben gerufen, um den bilateralen Austausch in den Bereichen Wirtschaft, Forschung, Bildung und Kultur zu fördern. Im Rahmen einer Delegationsreise mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft besuchte Dr. Gerhard Schröder die Deutsche Internationale Schule in Abu Dhabi am 15. Dezember 2008 und überreichte einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro für Spielzeug und ein Klettergerüst.
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